Der erste Blick: die Punze
Die meisten Goldstücke tragen eine Feingehaltspunze (333, 585, 750 …), oft ergänzt um eine Herstellermarke. Sie ist der erste Hinweis – aber kein endgültiger Beweis, denn Stempel können fehlen oder selten auch gefälscht sein.
Worauf Fachleute achten
Wir kombinieren mehrere Hinweise: die Punze, das Gewicht im Verhältnis zur Größe (Gold ist sehr schwer), Farbe und Oberfläche sowie eine zerstörungsfreie Prüfung am Prüfstein oder mit Prüfsäure an einer unauffälligen Stelle.
Hausmittel mit Vorsicht
Magnet-Test (Gold ist nicht magnetisch) oder Keramik-Strichprobe geben grobe Anhaltspunkte, sind aber unzuverlässig und können Schmuck beschädigen. Eine fundierte Bestimmung gehört in fachkundige Hände.
Sicher ist sicher
Bringen Sie Ihr Stück einfach vorbei. Wir prüfen es kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, was vorliegt – auch dann, wenn es sich nicht um Gold handeln sollte.
Häufige Fragen
Die übliche Prüfung am Prüfstein erfolgt an einer winzigen, unauffälligen Stelle und ist für das Stück praktisch nicht sichtbar. Wertvolle oder besondere Stücke behandeln wir besonders schonend.
Vergoldung ist nur eine hauchdünne Goldschicht auf unedlem Metall. Mit Punze, Gewicht und Prüfung lässt sich massives Gold zuverlässig von Vergoldung unterscheiden.